Die Geschichte der Kesperkirmes

Auf dem Weg zum Altstadtfest

Nach der so überaus erfolgreich verlaufenen ersten Kesperkirmes hatte sich das Fest in den 70er Jahren etabliert – die jeweilige Kirschenkönigin wurde zur gefragten Werbefigur und Sympathieträgerin des Kirschenlandes und das Amt selbst bekam im städtischen Leben einen hohen Stellenwert.

Der Ablauf des Festes blieb lange Jahre unverändert: Vom Bootskorso auf der Werra über die große Unterhaltungsveranstaltung zur Wahl der Königin – die seit 1974 am Samstag und ab 1977 dann im neuen Bürgerhaus durchgeführt wurde – bis hin zum fröhlichen Treiben um das Rathaus hatte sich das 1967 spontan festgelegte Programm bestens bewährt.

Eine nachhaltige Veränderung erfuhr das junge Fest durch die Erweiterung der ursprünglichen Kirmes zum Altstadtfest – und dies sowohl räumlich durch die 1979 eingeweihte neue Fußgängerzone als auch inhaltlich. Mit der Einbeziehung des innerstädtischen Handels, der sich nicht nur durch einen verkaufsoffenen Sonntag, sondern auch durch die vielfältigsten Aktivitäten in und vor den Geschäften an der Veranstaltung beteiligte, wurden die Outdoor Aktivitäten maßgeblich erweitert und die Kesperkirmes mauserte sich zum attraktiven und weithin ausstrahlenden Publikumsmagneten.